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Potschappler Advent 2017

Datum: Januar 16, 2018 Autor: Thomas Wischkony Kategorien: Allgemein 0

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„WĂ€re das nichts fĂŒr uns?“ Mit diesen, noch leichtsinnig ausgesprochenen Worten begann im Dezember 2016 nach einem Besuch des „Potschappler Advent“ aus einer Idee das bisher grĂ¶ĂŸte Projekt des Elternrates der Kita Storchenbrunnen. Was damals so einfach erschien gestaltete sich doch mit der immer schneller verrinnenden Zeit gegen Jahresende zu einer organisatorischen Herausforderung.

Aber nun der Reihe nach. Das Anrecht auf einen Verkaufstand auf dem sozialen Weihnachtsmarkt ließ sich erstaunlicherweise recht einfach organisieren. Auch die Bereitschaft der Eltern war ungebremst, somit waren die ersten HĂŒrden genommen. Jetzt konnte doch gar nichts mehr schief gehen, die Sache wird ein voller Erfolg. Doch Moment, was wollen wir den eigentlich alles anbieten? Einfach nur Kaffee und Kuchen war uns dann doch zu einfach. Nach einer Ideensammlung stand dann fest: Popcorn, Waffeln, GlĂŒhwein, gebrannte Mandeln sollten es sein. Man könnte ja noch die Eltern der Kita vorsichtig fragen, ob uns der ein oder andere ein paar Weihnachtskekse backen wĂŒrde, welche man dann zum Verkauf anbieten könnte. Aus einer kleinen Bitte entstand die wohl grĂ¶ĂŸte Überraschung in der Kitageschichte. Mit einer solchen Resonanz gepaart mit einer unbeschreiblichen Vielfalt an verschiedenen Weihnachtsköstlichen hatte wohl keiner gerechnet. Die Freude darĂŒber ließen auch die Stunden des Verpackens der Leckereien wie im Fluge verstreichen.

Nun war er endlich gekommen, der erste Tag des Weihnachtsmarktes. Bei Temperaturen im Minusbereich und starkem Wind galt es in den Morgenstunden den Stand aufzubauen, zu dekorieren und auf einen etwas wĂ€rmeren Nachmittag zu hoffen. Am frĂŒhen Nachmittag konnte es also losgehen, doch was war das? Stromausfall! Zu viel elektrische Leistung fĂŒr den zu geringen Netzanschluss. Doch unsere SamstagsmĂ€dels blieben relaxt und ĂŒbersprangen auch diese HĂŒrde mit Eleganz. Es musste also auf jegliche HeizgerĂ€te verzichtet werden und das ein oder andere KleidungsstĂŒck wurde zusĂ€tzlich ĂŒbergeworfen. So verging die Zeit wie im Flug und die Verkaufsstatistik konnte sich sehen lassen.

Am Sonntag wurde der Weihnachtsmarkt bei erneuten Minusgraden, gepaart mit starken Schneetreiben nur 4 Stunden geöffnet. War es möglich das sensationelle Ergebnis vom Samstag zu wiederholen. Keiner konnte recht daran glauben, doch die Geschichte von dem Stand mit den besten Keksen der Stadt hatte sich wie ein Lauffeuer herumgesprochen. Die Besucher des Marktes rannten uns förmlich die Bude ein. Und Katrin, ja du hattest Recht. Auch ich habe mich ĂŒberzeugen lassen: „Deine Mandeln waren einmalig und eine wahre Geschmacksexplosion.“

So blieb am Ende eines lustigen und ereignisreichen Wochenendes nur noch das AufrÀumen. Dies konnte aber Aufgrund von spontaner Hilfsbereitschaft von herbeigeeilten Eltern des Kindergartens auf ein Minimum an Zeit begrenzt werden.

Ca. 260 Pakete Kekse, 6 kg gebrannte Mandeln, 30 SchokoladenĂ€pfel, unzĂ€hlige Waffeln und noch mehr TĂŒten Popcorn sowie einige Liter GlĂŒhwein und Kinderpunsch wurden ĂŒber die Theke gereicht. Es war ein sensationeller Erfolg, welcher den Kindern im Kindergarten zu Gute kommen wird. Vorrangig den Eltern und Großeltern gilt der Dank fĂŒr die ungebremste Bereitschaft Kekse zu backen, welche der Grundstein fĂŒr den Erfolg war. Nicht geringer gilt die WertschĂ€tzung an die Eltern, welche auch kurzfristig noch zur Hilfe eilten, sei es beim Einpacken der Kekse oder zum Auf- bzw. Abbau des Verkaufstandes. Ohne Euch hĂ€tten wir das Abenteuer „Potschappler Advent 2017“ nicht stemmen können.

IHR WART ALLE SPITZE!!!

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