Au Backe!
„Mama, tut das weh, wenn ein Zahn rausfällt?“
„Warum fallen die überhaupt raus?“
„Ich glaube, ich muss ein bischen weinen, wenn es blutet.“
„Blutet das eigentlich immer, wenn ein Zahn rausgeht?“
„Ich will nicht, dass der Zahn rausfällt. Kommt die Zahnfee auch, wenn der Zahn nicht rausfällt?“
Fragen über Fragen. Das Thema "Wackelzahn" ist in der Gedankenwelt unserer Tochter seit einigen Wochen auffällig präsent. Mein bohrendes Nachfragen identifiziert schließlich zwei Leidensgenossen aus dem Kindergarten als „Zahnfeeflüsterer“. Mir werden Kinder genannt, die sich offensichtlich sehr publikumswirksam von jeweils einem ihrer teuren Feen-Tauschmittel getrennt haben, was meinem Töchterlein nun die nächtliche Ruhe raubt.
Gut, momentan bleibt mir nur, sie im Angesicht völlig gesunder Milchzähne zu beruhigen und zu hoffen, dass es nur halb so schlimm wird, wie befürchtet. Was die gesunden Milchzähne angeht, da bin ich frohen Mutes, dass sie „den Zweiten“ eine ähnlich intensive Pflege angedeihen lassen wird, wie der „Erstausstattung“. Falls sich dann doch der eine oder andere Zahn den angedrohten Zahnmännchen mal ergeben muss, habe ich keine Sorge, denn wir haben den perfekten Zahnarzt:
Anja Hintze und Guido Nitzsche sind DIE KINDERZAHNÄRZTE in Dresden, die ich dem kinderlieben Leser hiermit wärmstens empfehlen möchte. Der fragt sich womöglich, was die oben genannten von herkömmlichen Zahnärzten unterscheidet.
Da wäre zunächst die spezielle Ausbildung, mit der sich die beiden für die Behandlung kleiner (und kleinster) Patienten qualifiziert haben. Sie haben entsprechende Weiterbildungsmaßnahmen absolviert und sind als Spezialisten für Kinderzahnheilkunde zertifiziert. Ein weiteres Plus ist, dass der Zahnarzt schonmal nicht im weißen Kittel daher kommt – ein Anblick, der bei den meisten Kindern sofortige Fluchtreflexe auslöst. Dem Kind wird Sachliches und Fachliches auf eine Art und Weise vermittelt, die Ängste beseitigt und Neugier weckt.
Die Räume sind kindgerecht gestaltet, im Behandlungszimmer lenken große Bilder vom eigentlichen Geschehen ab. Wobei das gar nicht unbedingt erforderlich ist, denn das Team versteht es geschickt, den kleinen Patienten in die Behandlung einzubinden. Dazu gehört, dass Zwergnase auch mal den Bohrer in die Hand nehmen darf, oder Muttis Behandlung auf deren Schoß hautnah mitverfolgen kann und so früh lernt: Alles halb so schlimm!
Wenn es doch mal bischen schlimmer wird, gibt es auch die Möglichkeit der Behandlung unter Narkose – selbstverständlich unter Anwesenheit einer erfahrenen Anästhesiologin. Zu den angebotenen Leistungen gehören auch prophylaktische Maßnahmen, wie Früherkennungsuntersuchungen, Flouridierung und Fissurenversieglung.
Tipp: Den ersten Besuch beim Zahnarzt nicht erst dann planen, wenn die Schmerzen schon da sind. Zum Kennenlernen und „Freundschaftschließen“ ist eine Früherkennungsuntersuchung ohne Bohrer sicher besser geeignet. Übrigens können sich auch die Eltern in der Praxis behandeln lassen und werden über Kompetenz, Fairneß und Sachkunde des jungen Teams überrascht sein!
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